| Eine kurze Geschichte der Bundeskongresse |
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Die CAJ darf mit Freude und Dankbarkeit auf eine langjährige Geschichte ihrer Kongresse zurückblicken. Der erste Bundeskongress, an dem auch Josef Cardijn teilnahm, fand 1966 in Essen statt. 320 Delegierte waren dabei und 30.000 Menschen nahmen an der Abschlussveranstaltung im Grugastadion teil. Unter dem Motto „Arbeit gestaltet die Welt“ nahm der Kongress die Arbeitswelt und ihre Auswirkungen auf das Leben von jungen Menschen unter die Lupe. Ausgehend von 35.000 Fragebögen, die von jungen Menschen ausgefüllt wurden, entwickelte der Kongress politische Forderungen und den Aktionsplan der CAJ. Nach diesem historischen Startschuss folgten die weiteren Kongresse: „Konflikte nicht vermeiden – Mitentscheiden!“ (Mainz 1970); „Arbeiterjugend bricht ihr Schweigen“ (Duisburg 1980); „Wo wir leben, wird sich was bewegen“ (Augsburg, 1993) und schließlich „Arbeit ist das halbe Leben - wetten wir!“ (Duisburg, 2000). Fast alle CAJ-Kongresse zeichneten sich durch folgende Merkmale aus: Erstens ging es um ein gesellschaftspolitisches Thema; zweitens eine intensive Vorbereitungsphase vor Ort ging jedem Kongress voraus und schließlich: Bei vielen der Kongressthemen war die CAJ in gewisser Weise visionär, indem sie Themen behandelten, lang bevor sie allgemein in der Gesellschaft diskutiert wurden. |


